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Friday, 2010-09-10

Modul K (Schwerpunkt Intermediale Kunst) – 16 cp

17 Tage in folgenden Lehrveranstaltungen:

Kunst- und ausdrucksorientiertes Theater (Grundlagen der Performance Art)
mit Schwerpunkt Arbeit in Gruppen (9 Sitzungen)
(1 Tg Studieninfo., Einschreibungs- und Testatformalitäten)
4 Tg – 3 cp
Kunst- und ausdrucksorientierte visuelle Kunst (Grundlagen)
mit Schwerpunkt kunstanaloge und kunstorientierte Haltung
und lösungsorientierte Gesprächsführung (9 Sitzungen)
3 Tg – 3 cp
Kunst- und ausdrucksorientierte Poesie (Grundlagen)
mit Schwerpunkt Aesthetik und ästhetische Verantwortung (9 Sitzungen)
3 Tg – 3 cp
Kunst- und ausdrucksorientierte Musik (Grundlagen)
mit Schwerpunkt Architektur einer Sitzung und Arbeit mit Teams (9 Sitzungen)
3 Tg – 3 cp
Intermediale Werkgestaltung (M)
mit Schwerpunkt Dezentrierung und ästhetische Analyse (12 Sitzungen)
4 Tg – 4 cp

Kunst- und ausdrucksorientierter Tanz wird im Modul ITC-D angeboten

Download:

Selbststudium / Leistungsnachweis:

Projekte mit Peer und Selbstevaluationsverfahren
Literaturstudium
Vorbereitung Exposé
Studioarbeit

  • Eintrittsqualifikation (E): Erfolgreiche Teilnahme an der Einführungslehrveranstaltung
  • Modulprüfung (M): Präsentation eines künstlerischen Werkes
Gesamtaufwand Selbststudium Präsenzzeiten
(Lehrveranstaltungen)
480 Std. 320 Std. 160 Std.

Schlüsselqualifikation:

Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Kunstdisziplinen. Darin Fähigkeit entwickeln, sich technisch-handwerklich niederschwellig auszudrücken. Reflektion über diese persönlichen Prozesse und Transfer zur Praxis.
Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und Kunstgeschichte.
Eigene Arbeit in einer Kunstform, künstlerisch begleitet von Fachperson dieser Kunstdisziplin (Mentor). Künstlerische Ausdauer demonstrieren.
Training von hoher Sensibilität in intermedialen Kunst- und Ausdrucksorientierten Methoden.
Anleitung und Auswertung von künstlerisch begleiteten Veränderungsprozessen.

Die Studierenden sind in der Lage:

Selbstkompetenz:

  • ihre Ressourcen als KünstlerIn zu erkennen und zu nutzen und einen persönlichen Stil zu entwickeln und / oder zu vertiefen und dabei offen für Überraschungen zu bleiben
  • Hindernisse, die sich beim künstlerischen Tun stellen, zu erkennen und zu überwinden (Ausdauer)
  • den eigenen künstlerischen Prozess zu reflektieren
  • das Setting einer Kunstorientierten Coaching und/oder Beratungssitzung zu gestalten oder kunstorientierte Methoden im Unterricht anzuwenden

Sozialkompetenz:

  • ihre künstlerisches Tun in einem sozialen Kontext handhaben zu können und dabei eine Eigenständigkeit zu pflegen
  • Entscheidungsprozesse (Gruppe, 2er Setting) konstruktiv mitzugestalten
  • Einen angemessenen Umgang mit Konflikten zu pflegen
  • seinem und der andern Kunstprozesse und Werke gegenüber Wertschätzung pflegen zu können
  • Gruppenprozesse und die eigene Person zu unterscheiden

Fachkompetenz:

  • sich auf einen künstlerischen Prozess einzulassen und diesen zu gestalten und zu reflektieren
  • Eigenheit und Wirkung der versch. Kunstdisziplinen zu eruieren und zu wissen, wann welche angebracht ist
  • die geübten Kunstdisziplinen kulturell und kunsthistorisch einzuordnen
  • ein künstlerisches Werk so zu gestalten, bis es schlüssig ist
  • ein künstlerisches Werk zu präsentieren

Methodenkompetenz:

  • niederschwellige technische Fertigkeit und hohe Sensibilität zu erkennen und anzuleiten (low skill – high sensitivity)
  • fachspezifische Techniken kompetent so handhaben zu können, dass die individuelle Ausdrucksfähigkeit des Klienten entwickelt werden kann
  • Materialien und Kunstformen Klientengerecht einzusetzen
  • einen intermedialen Prozess zu verstehen und anzuwenden
  • die Methode der intermodalen Dezentrierung und ihre didaktischen Schritte (SERA, MORE, OPER) in kleinen Sequenzen zu erproben
  • den künstlerischen Dialog zu gestalten in der Begegnung mit Werk, Prozess und Klientin
  • dem Werk phänomenologisch zu begegnen (ästhetische Analyse)