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Wednesday, 2010-09-08

Modul F (Fachwissen und Forschung) – 24 cp

9 Tage in folgenden Lehrveranstaltungen:

Entwicklungspsychologie (Grundlagen)
(3 Sitzungen)
1 Tg – 1 cp
Biographie als Ressource
(6 Sitzungen)
2 Tg – 2 cp
   
Gesundheits- und Krankheitsverständnis im
kunst- und ausdruckstherapeutischen Kontext

(Psychopathologie & Salutogenese)
(9 Sitzungen)
3 Tg – 3 cp
Evaluation medizinisches Fachwissen
(Abklärung des Bildungsbedarfes) (3 Sitzungen)
1 Tg – 1 cp
   
Wertvorstellungen und Menschenbild (Berufsethik)
(6 Sitzungen)
2 Tg – 1 cp
   
Intermediales Forschungskolloquium
(wird während der Sommerschule organisiert)
3x1 Tg – 1 cp
   
Thesis Projekt 15 cp

Termine Modul F 2010

Wertvorstellungen und Menschenbild (Berufsethik)
19.11.10 - 21.11.10 
Dozenten: Margo Fuchs und Peter Wanzenried
Dauer: 20 Stunden

Termine Modul F 2011

Entwicklungspsychologie / Biographie als Ressource
07.04.11 - 10.04.11
Dozenten: Brigitte Wanzenried, Margo Fuchs und Peter Wanzenried
Dauer: 30 Stunden 

Gesundheits- und Krankheitsverständnis im kunst- und ausdruckstherapeutischen Kontext
Evaluation medizinisches Fachwissen

16.11.11 - 20.11.11
Dozenten: Paolo Knill und Margo Fuchs
Dauer: 40 Stunden

Wertvorstellungen und Menschenbild (Berufsethik)
14.03.12 - 16.03.12
Dozenten: Peter Wanzenried und Margo Fuchs
Dauer: 20 Stunden 

Download:

Selbststudium / Leistungsnachweis:

  • Projekte mit Peer -und Selbstevaluationsverfahren
  • Literaturstudium
  • Vorbereitung Exposé
  • Eintrittsqualifikation (E): künstlerische Erfahrung, vorbereitendes Literaturstudium
  • Modulprüfung (M): Diskurs zu den theoretischen EXA Begriffen (mündliche Prüfung im Gruppenverband, im Forschungskolloquium)
Gesamtaufwand Selbststudium Präsenzzeiten
(Lehrveranstaltungen)
720 Std. 600 Std. 120 Std.

Fachwissen - Schlüsselqualifikation:

Verständnis von Veränderungsprozessen bezüglich Gesundheit und Krankheit, menschlicher Entwicklung und Existenz, Wertvorstellungen und Menschenbild – im Kontext der künstlerisch begleiteten Veränderungsprozesse.

Die Studierenden sind in der Lage:

Selbstkompetenz:

  • Literaturrecherchen eigenständig durchzuführen
  • neue Inhalte aufzunehmen, selbständig und kritisch zu überdenken
  • eigene Ressourcen wie neugierig, interessiert, wissenshungrig zu sein, effizient zu nutzen
  • auf Erfahrungswissen und kulturellem Hintergrund  aufbauen zu können (ontologisches Rekonstruieren)
  • an ihrer Biografie zu wachsen
  • ihre persönlichen und beruflichen Grenzen als auch Potenzial wahrzunehmen
  • persönliche Ressourcen in der Arbeit mit EXA zu stützen und kultivieren

Sozialkompetenz:

  • im Diskurs beizutragen
  • mit unterschiedlichen Positionen umzugehen
  • einen angemessenen Umgang mit Konflikten pflegen

Fachkompetenz:

  • Krankheitsbilder zu unterscheiden und Vorstellungen über Gesundheit zu entwickeln (zwischen Pathologie und Salutogenese zu unterscheiden)
  • körperliche, seelische und geistige Ressourcen im Therapieprozess zu erkennen und zu fördern
  • kritische Fragen zu stellen
  • ein professionelles Leitbild zu entwickeln
  • über Mensch und Entwicklung, Mensch und Veränderung zu reflektieren
  • Lebenskrisen als Beitrag zu aktiver Lebensgestaltung zu verstehen
  • berufsethische Verantwortung wahrzunehmen
  • sich über Mensch, Wertvorstellungen und Erkenntnis auseinanderzusetzen
  • gewandt zu sein im medizinischen Fachgespräch
  • aufgrund einer Evaluation ihren Bildungsbedarf bezüglich medizinischem Fachwissen einzuschätzen (somatische Störungen, Physiologie und Anatomie, Krankheitsverläufe)

Methodenkompetenz:

  • her- und abzuleiten
  • eine Theorie kunstorientiert oder- analog zu gestalten
  • die Eigenhandlungsfähigkeit der Klientin mit adäquaten methodischen Interventionen zu fördern

Forschung - Schlüsselqualifikation:

Fähigkeit, einen Beitrag zum Gebiet der Kunst – und Ausdruckstherapie zu leisten, der innovativ, stringent und nachvollziehbar ist.

Die Studierenden sind in der Lage:

Selbstkompetenz:

  • logisch und kreativ zu denken
  • neugierig zu sein, einen Forschergeist zu entwickeln
  • offen für Ueberraschungen zu sein und von vorgefassten Meinungen Abstand zu nehmen
  • genau zu beobachten und dies phänomenologisch beschreiben zu können
  • diszipliniert arbeiten zu können
  • zu überarbeiten, Kritik zu ertragen
  • sich mit Vorstellungen, Erfahrungen und Denkweisen anderer auseinandersetzen zu können
  • ihre Fähigkeiten adäquat einschätzen zu können (z.B. zeitlich)

Sozialkompetenz:

  • sich trotz eigenem Engagement auf andere Themen einlassen zu können
  • mitzudenken, und Beiträge zu leisten, die andere in ihrer Arbeit weiter führen
  • sich melden zu können, auch wenn es mit der Arbeit Schwierigkeiten gibt

Fachkompetenz:

  • zu konzeptualisieren, zu abstrahieren, zu beschreiben, zu argumentieren, in Frage zu stellen, zu kritisieren, zu dekonstruieren und zu rekonstruieren, abzuleiten, zusammenzufassen und zu neuen Ideen zu kommen
  • effektiv Primärliteratur zu recherchieren, Material zu sammeln, zu vergleichen, zu sortieren
  • sich mit einem Thema auseinanderzusetzen

Methodenkompetenz:

  • die Methoden der Kunst- und Ausdruckstherapie schreibend anzuwenden und zu üben (wie aesthetische Analyse)
  • sich über die praktizierten Methoden kritisch auseinanderzusetzen