Modul F (Fachwissen und Forschung) – 24 cp
9 Tage in folgenden Lehrveranstaltungen:
| Entwicklungspsychologie (Grundlagen) (3 Sitzungen) |
1 Tg – 1 cp |
| Biographie als Ressource (6 Sitzungen) |
2 Tg – 2 cp |
| Gesundheits- und Krankheitsverständnis im kunst- und ausdruckstherapeutischen Kontext (Psychopathologie & Salutogenese) (9 Sitzungen) |
3 Tg – 3 cp |
| Evaluation medizinisches Fachwissen (Abklärung des Bildungsbedarfes) (3 Sitzungen) |
1 Tg – 1 cp |
| Wertvorstellungen und Menschenbild (Berufsethik) (6 Sitzungen) |
2 Tg – 1 cp |
| Intermediales Forschungskolloquium (wird während der Sommerschule organisiert) |
3x1 Tg – 1 cp |
| Thesis Projekt | 15 cp |
Termine Modul F 2011
Entwicklungspsychologie / Biographie als Ressource
07.04.11 - 10.04.11
Dozenten: Brigitte Wanzenried, Margo Fuchs und Peter Wanzenried
Dauer: 30 Stunden
Gesundheits- und Krankheitsverständnis im kunst- und ausdruckstherapeutischen Kontext
Evaluation medizinisches Fachwissen
16.11.11 - 20.11.11
Dozenten: Paolo Knill und Margo Fuchs
Dauer: 40 Stunden
Wertvorstellungen und Menschenbild (Berufsethik)
14.03.12 - 16.03.12
Dozenten: Peter Wanzenried und Margo Fuchs
Dauer: 20 Stunden
Selbststudium / Leistungsnachweis:
- Projekte mit Peer -und Selbstevaluationsverfahren
- Literaturstudium
- Vorbereitung Exposé
- Eintrittsqualifikation (E): künstlerische Erfahrung, vorbereitendes Literaturstudium
- Modulprüfung (M): Diskurs zu den theoretischen EXA Begriffen (mündliche Prüfung im Gruppenverband, im Forschungskolloquium)
| Gesamtaufwand | Selbststudium | Präsenzzeiten (Lehrveranstaltungen) |
| 720 Std. | 600 Std. | 120 Std. |
Fachwissen - Schlüsselqualifikation:
Verständnis von Veränderungsprozessen bezüglich Gesundheit und Krankheit, menschlicher Entwicklung und Existenz, Wertvorstellungen und Menschenbild – im Kontext der künstlerisch begleiteten Veränderungsprozesse.
Die Studierenden sind in der Lage:
- Literaturrecherchen eigenständig durchzuführen
- neue Inhalte aufzunehmen, selbständig und kritisch zu überdenken
- eigene Ressourcen wie neugierig, interessiert, wissenshungrig zu sein, effizient zu nutzen
- auf Erfahrungswissen und kulturellem Hintergrund aufbauen zu können (ontologisches Rekonstruieren)
- an ihrer Biografie zu wachsen
- ihre persönlichen und beruflichen Grenzen als auch Potenzial wahrzunehmen
- persönliche Ressourcen in der Arbeit mit EXA zu stützen und kultivieren
- Krankheitsbilder zu unterscheiden und Vorstellungen über Gesundheit zu entwickeln (zwischen Pathologie und Salutogenese zu unterscheiden)
- körperliche, seelische und geistige Ressourcen im Therapieprozess zu erkennen und zu fördern
- kritische Fragen zu stellen
- ein professionelles Leitbild zu entwickeln
- über Mensch und Entwicklung, Mensch und Veränderung zu reflektieren
- Lebenskrisen als Beitrag zu aktiver Lebensgestaltung zu verstehen
- berufsethische Verantwortung wahrzunehmen
- sich über Mensch, Wertvorstellungen und Erkenntnis auseinanderzusetzen
- gewandt zu sein im medizinischen Fachgespräch
- aufgrund einer Evaluation ihren Bildungsbedarf bezüglich medizinischem Fachwissen einzuschätzen (somatische Störungen, Physiologie und Anatomie, Krankheitsverläufe)
Forschung - Schlüsselqualifikation:
Fähigkeit, einen Beitrag zum Gebiet der Kunst – und Ausdruckstherapie zu leisten, der innovativ, stringent und nachvollziehbar ist.
Die Studierenden sind in der Lage:
- logisch und kreativ zu denken
- neugierig zu sein, einen Forschergeist zu entwickeln
- offen für Ueberraschungen zu sein und von vorgefassten Meinungen Abstand zu nehmen
- genau zu beobachten und dies phänomenologisch beschreiben zu können
- diszipliniert arbeiten zu können
- zu überarbeiten, Kritik zu ertragen
- sich mit Vorstellungen, Erfahrungen und Denkweisen anderer auseinandersetzen zu können
- ihre Fähigkeiten adäquat einschätzen zu können (z.B. zeitlich)
- zu konzeptualisieren, zu abstrahieren, zu beschreiben, zu argumentieren, in Frage zu stellen, zu kritisieren, zu dekonstruieren und zu rekonstruieren, abzuleiten, zusammenzufassen und zu neuen Ideen zu kommen
- effektiv Primärliteratur zu recherchieren, Material zu sammeln, zu vergleichen, zu sortieren
- sich mit einem Thema auseinanderzusetzen



