The European Graduate School
EST. 1994

Arts, Health and Society Division

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AHS Book Database 2013

Collective Trauma, Collective Healing
Promoting Community Resilience in the Aftermath of Disaster

Collective Trauma, Collective Healing is a guide for mental health professionals working in response to large-scale political violence or natural disaster. It provides a framework that practitioners can use to develop their own community based, collective approach to treating trauma and providing clinical services that are both culturally and contextually appropriate. Clinicians will come away from the book with a solid understanding of new roles that health and mental health professionals play in disasters—roles that encourage them to recognize and enhance the resilience and coping skills in families, organizations, and the community at large.

The book draws on experience working with survivors, their families, and communities in the Holocaust, postwar Kosovo, the Liberian civil wars, and post-9/11 lower Manhattan. It tracks the development of community programs and projects based on a family and community resilience approach, including those that enhance the collective capacities for narration and public conversation.

2013: Jack Saul

Routlege, Taylor & Francis Group

ISBN: 978-0-415-88416-7

Hardcover, Paperback
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Wenn das Wort zu Wort kommt
Die Lösung liegt in der Poesie

Alles, was wir bisher über das Verfassen und Analysieren von Gedichten gelernt haben, darf in den Hintergrund treten: Reim, Versmaß, Strophenbau, Metrik, Jamben und Hexameter, Semantik und Syntax ... Es geht hier um ein besonderes literarisches Lehrmittel, um ein Werkbuch, in dem die Poesie im Mittelpunkt steht und nicht die Theorie oder schulische Leistung. Die Autorin nimmt uns wort-wörtlich an der Hand und zeigt uns konkret, was Poesie ist. Sie nimmt uns die Ehrfurcht oder gar Angst vor der »hohen literarischen« Kunstform und bringt das Gedicht auf die Alltagsebene jedes Einzelnen hinunter. Von Regeln, Erwartungen, Worthülsen und Sprachmüll befreit, gehen uns die Augen auf, wie selbstverständlich es sein kann, all das, was uns bewegt, erschüttert, beeindruckt, freut, traurig, glücklich oder nachdenklich stimmt, in präzise Sprache zu fassen – und was dabei mit uns geschieht. Poesie, erfahren wir, kann eine unverzichtbare Denkschule sein, ein wirksames Mittel, um Probleme und Fragen zu lösen, unsere Sinne zu schärfen, uns hellhörig, weitsichtig, entdeckungsfreudig, offen für Neues, vielleicht menschlicher zu machen. Margo Fuchs Knill, die nicht nur Dozentin für den Fachbereich Kunst- und Ausdruckstherapie ist, sondern auch Dichterin, hat für ihr literarisches Lehrbuch einen eigenen, kreativen, ganzheitlichen Ansatz gefunden, der immer wieder verblüfft und Aha-Erlebnisse auslöst. Ihre originellen, zuweilen verspielt-heiteren Beispiele und poetischen Anleitungen lösen Neugier aus, es selber auch auszuprobieren – und auf einmal sieht man, offen und hellwach, den Weg, ein Gedicht zu schreiben, klar vor sich. Wie durch ein Wunder kommt das Wort zu Wort, die treffenden Ausdrücke fallen einem zu, Ton, Rhythmus und Form ergeben sich wie von selbst, ein Ganzes entsteht: unverwechselbar, einmalig. Wir werden in der westlichen Welt, auch virtuell, von einer Bilderflut überschüttet, in der die Sprache wenig Gewicht hat. Es gibt jedoch zahlreiche Länder, in denen das Wort von den Machthabern als stärkste Waffe gegen Willkür und Ungerechtigkeit nach wie vor gefürchtet wird. Dichter und Dichterinnen, die es wagen, die Wahrheit auszudrücken und dadurch Widerstand zu leisten, werden verfolgt, hören aber selbst im Gefängnis nicht auf, Gedichte zu machen. Poesie kann überlebenswichtig sein, oft wichtiger als Brot, und das Schreiben von Gedichten ist vielleicht eines der letzten großen Abenteuer. WENN DAS WORT ZU WORT KOMMT gibt uns Anleitung und Inspiration, dieses Wagnis immer wieder neu einzugehen. Barbara Traber (Vorwort)

2013: Margo Fuchs Knill

Karin Fischer

ISBN: 978-3-8422-4106-0

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